Naruto - Spezial - Ramen - Essen

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Essen

Itadakimasu!

...wird vor dem Mahl gesagt und ist in etwa gleichbedeutend mit unserem “guten Appetit”. Was wortwörtlich “Ich empfange” heisst, aber auch mit “Ich fange jetzt an” übersetzt werden kann. Deshalb sagt man es auch nicht, wenn jemand anderes anfängt zu essen, sondern nur, wenn man selbst isst. Wenn man fertig ist, sagt man: “Gochisou-sama deshita”, was in etwa bedeutet “Es war sehr lecker!”. Wenn man satt ist, heisst es: “Onaka ga ippai desu.” (“Mein Bauch ist voll.”).

Das im den Japanischen Küchen anders gekocht wird als hier, ist kein Geheimnis. Vom Besteck bis hin zu den Zutaten. Anstatt mit Messer und Gabel wird dort mit hashi (Essstäbchen) gegessen. Besteck findet man dort nur in Restaurants vor, die auch westliche Küche anbieten. Drei Dinge tauchen in Japan überall auf: Fisch, Reis und Soja. Dass Fisch auf einer Insel weit verbreitet wird, ist eigentlich selbstverständlich. Schliesslich ist im Landesinnerin nicht viel Platz für Bauernhöfe mit Viehzucht und von Reis allein kann man nicht leben. Man bekommt den Eindruck das in Japan alles mit Soja gemacht wird. Sosse, Kekse, Tofu und einiges mehr. Reis isst man nicht nur als Kartoffelersatz oder Beilage, sondern rund um die Uhr - Frühstück, Mittag, Abendessen, Zwischmahlzeit in Form von Onigiri (Reisbällchen - können auch gefüllt werden) oder zum Neujahr als Mochi. Das Wort für gekochten Reis bedeutet “Gohan” welches wiederum auch “Mahlzeit” bedeutet. Als der Reis nach den zweiten Weltkrieg knapp wurde, versuchten die Amerikaner Brot als Hauptnahrungsmittel einzuführen - erfolglos.

Hashi - Essstäbchen

Japanische Essstäbchen unterscheiden sich von den chinesischen vor allem darin, dass sie spitz zulaufen und oft kürzer sind. Essstäbchen wurden ehemals aus Bambus hergestellt, Fürsten und reiche Kaufleute verwendeten oft auch kunstvoll geschnitzte Stäbchen aus Jade oder Elfenbein. Heutige Essstäbchen bestehen meist aus einfachem Holz oder Plastik. Der Verwendung von Essstäbchen wird nachgesagt, das Gehirn zu trainieren. So wird Kindern unter anderem schon im Kindergarten beigebracht kleine Gegenstände wie Erbsen mit Stäbchen aufzulesen. Vor dem Erlernen der Stäbchenessweise werden Kindern häufig Löffel gegeben, so dass sie erst später auf die Verwendung von Essstäbchen umsteigen. Hashi-oki sind die Halter für Essstäbchen. Sie sind oft kleine Kunstwerke und können aus Holz, Keramik oder sogar Jade bestehen.

Tischsitten

  • Es gehört sich nicht, mit den Essstäbchen auf andere zu deuten, herumzufuchteln oder Nahrung damit aufzuspiessen, und niemals sollte man sie senkrecht in den Reis stecken. Dies findet nur bei Trauerzeremonien statt, um Verstorbener zu gedenken. Man darf auch kein Essen von Stäbchen zu Stäbchen weitergeben (auch dies ist Teil eines Bestattungsritus). Spielen mit Essstäbchen am Tisch kann ähnlich den hiesigen Regeln den Tischregeln widersprechen.

  • Die Schale mit dem Reis sollte in die Hand genommen werden - sie auf dem Tisch stehen zu lassen gilt als äusserst unhöflich.

  • Beim Genuss von Nudelsuppen ist hörbares Schlürfen ausdrücklich erwünscht, zudem auch notwendig wenn man sie heiss geniessen will.

  • Niesen und in der Öffentlichkeit mit einem Taschentuch die Nase schneuzen stösst in Japan gerade so unangenehm auf, wie lautstarkes Nase hochziehen in Europa nicht salonfähig ist. Schniefen zeigt an, dass man die Situation unter kontrolle hat. Wenn es garnicht mehr geht, entschuldigt man sich und geht auf die Toilette um sich die Nase zu schnauben.

+Leere Gläser werden vom Tischnachbarn schnell wieder aufgefüllt. Möchte man nichts mehr trinken, lässt man ein Rest im Glas. Wer sich selbst einschenkt, kann als Säufer gelten.

  • Hat man das Essen beendet, legt man die Stäbchen parallel zueinander auf den Teller oder steckt sie im Restaurant am besten bis auf 2-3 cm zurück in die Papierhülle, deren Ende man umfaltet, damit leicht erkennbar ist, das die Stäbchen bereits benutzt wurden.

  • Es zeugt von schlechten Tischmanieren wenn man Sojasosse über den Reis giesst. Sushi hingegen kann man in Sojasauce stippen. Die Japaner achten allerdings darauf, dass auch bei Sushi der Reis nicht in Berührung mit der Sojasauce kommt.