Naruto - Chapter 405



Inheritence (遺されたもの, Nokosaretamono)
Daten
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Inheritence (遺されたもの, Nokosaretamono)


Fukasaku zieht seinen Mantel aus und zeigt nun allen Anwesenden, was Jiraiya ihnen hinterlassen hat. Shizune stellt erstaunt fest, dass es ein Code ist, während Fukasaku sich wieder anzieht und meint, dass Jiraiya den Code auf seinem Rücken eingebrannt hat, damit Pain nicht bemerkt, dass er eine Nachricht hinterlassen hat. Naruto ist der Code egal, stattdessen fragt er Tsunade, ob diese Jiraiya befohlen hat, nach Amegakure zu gehen. Sakura sieht traurig zu Naruto hinüber, während Tsunade nur kalt antwortet, dass sie es ihm wirklich befohlen hat. Naruto rastet aus und schreit Tsunade an, wie sie ihn nur hat gehen lassen können, obwohl sie genau weiß, dass er sich selbst immer in Gefahr begibt. Sie hätte ihm zumindest noch einen weiteren Ninja als Begleiter zuweisen sollen...

An dieser Stelle unterbricht Kakashi seinen Schüler und erklärt ihm, dass Tsunade genau gewusst hatte, wie gefährlich diese Mission war, aber keine Wahl hatte, da sie erledigt werden musste und Jiraiya nun einmal von Konohas stärksten und fähigsten Ninja war. Außerdem fügt er noch hinzu, dass er genau weiß, dass Tsunade sich mindestens so schlecht fühlt, wie Naruto, da Jiraiya auch für sie eine wichtige Person war. Tsunade erinnert sich bei Narutos Worten daran zurück, dass sie derselben Meinung war, wie er und Jiraiya nicht alleine gehen lassen wollte. Dieser hatte ihr jedoch versichert, dass er einer der Sannin ist und ganz sicher überleben und zu ihr zurückkehren werde. Naruto hält es nicht mehr länger aus und verlässt den Raum. Als Sakura ihn fragt, wohin er geht, antwortet er, dass er sich sicher ist, dass, wäre nicht Tsunade, sondern Jiraiya der fünfte Hokage geworden, sein Meister niemals gestorben wäre.

Sakura versucht noch, Naruto aufzuhalten und nimmt Tsunade in Schutz, diese jedoch stimmt mit Narutos Meinung überein und meint zu Sakura, dass sie ihn einfach eine Zeit lang in Ruhe lassen sollte, da er jetzt Zeit für sich braucht. Kakashi entschuldigt sich bei Fukasaku und meint, dass dieser wohl zu einem anderen Zeitpunkt mit Naruto sprechen müsse. Fukasaku kann Naruto verstehen und ist damit einverstanden. Außerdem erwähnt er noch einmal das "Kind aus der Prophezeiung", von dem er und der Älteste der Frösche gesprochen haben. Er meint, dass er sofort, als er Naruto gesehen hat, sagen konnte, dass dieser Jiraiya sehr geliebt und wie ein Mitglied seiner Familie angesehen hat. Deswegen gibt Fukasaku an, dass es sein größter Wunsch wäre, wenn das "Kind aus der Prophezeiung" so wäre, wie Naruto es ist.

Naruto ist derweil auf dem Weg nach Hause und erinnert sich dabei an die Zeit zurück, die er mit Jiraiya verbracht hat. Iruka reißt ihn jedoch aus seinen Gedanken, denn er meint, dass Naruto in letzter Zeit eine Menge harter Missionen erledigt haben muss, da fast jeder im Dorf über ihn redet. Um mehr zu diesen Missionen zu erfahren, lädt er ihn zu einer Portion Ramen ein, doch Naruto lehnt ab. Iruka ist erstaunt und bedrückt zugleich, da er noch nie erlebt hat, dass Naruto zu Ramen "Nein" sagt. Ein paar Stunden später, draußen ist es schon dunkel, sitzt Naruto auf seinem Bett und weint. Er hat noch nicht einmal seine Instant Ramen angerührt. Jedoch ist er der Meinung, dass er ein wenig Abwechslung braucht, weshalb er einen Spaziergang macht. In einem Supermarkt kauft er sich ein Eis der Sorte, die Jiraiya immer mit ihm gegessen hat. Jedoch setzt er sich nur auf eine Bank und fängt wieder an zu weinen.

Seine Tränen fallen zu Boden und vermischen sich dort mit herunter getropftem Eis. Erst, als Iruka sich vor Naruto stellt, richtet dieser seinen Kopf wieder auf. Während sich Iruka neben ihn auf die Bank setzt, wischt sich Naruto schnell die Tränen aus dem Gesicht, doch kann man noch eindeutig erkennen, dass er geweint hat. Iruka erzählt Naruto, dass er nun auch gehört hat, was mit Jiraiya passiert ist, worauf Naruto zuerst schweigt, ihm dann aber erzählt, dass er immer wollte, dass Jiraiya ihm zusieht. Er wollte, dass er sieht, wie er eines Tages Hokage wird, doch das einzige, was er von ihm gesehen hatte, war, wie er ein vollkommener Idiot war. Iruka unterbricht ihn jedoch und klärt Naruto darüber auf, dass Jiraiya Naruto immer nur gelobt hat und so stolz über ihn gesprochen hat, als wäre er sein eigener Enkel. Er hatte nie daran gezweifelt, dass Naruto eines Tages Hokage werden würde.

Außerdem meint er, dass Jiraiya ihn immer beobachtet hat und auch jetzt immer noch von irgendeinem Ort aus zusieht, wie sich Naruto entwickelt. Jiraiya gehörte nicht zu den Personen, die jemanden nur deswegen loben, damit er sich besser fühlt, deswegen soll Naruto wieder so werden, wie er war, damit Jiraiya ihn weiterhin hätte loben können. Mit diesen Worten bricht Iruka von dem Eis, welches für zwei Personen und deshalb mit zwei Stielen versehen ist, einen Teil ab und nimmt einen für sich selbst, während er den anderen Naruto überreicht. Er erklärt ihm, dass er der unglaubliche Schüler von einem der Sannin ist und deshalb stolz sein sollte. Naruto fühlt sich nun ein wenig besser und bedankt sich bei Iruka, während er das Eis annimmt...

Am nächsten Morgen befiehlt Tsunade Shikamaru, dass dieser sich um den Code kümmern soll und überreicht ihm ein Foto mit eben diesem. Shikamaru beschwert sich zuerst, doch Sakura meint, dass er ruhig sein sollte, da Tsunade selbst auch um Jiraiya trauert. Unterdessen hat Tsunade ihr Büro verlassen und ist auf den Flur hinaus gegangen. Sie erinnert sich an Jiraiya zurück und sieht ihn zuerst so, wie er jetzt war, dann so, wie er zur Ausbildung von Minato war, daraufhin wie er als junger Erwachsener war und dann sieht sie ihn als Kind. Sie erinnert sich ebenfalls daran zurück, wie sie damals, als gerade das Team der damals noch zukünftigen Sannin gegründet wurde, Orochimaru und Jiraiya vorgestellt wurde. Während Orochimaru nur geschwiegen hatte, hatte ihr Jiraiya freundlich die Hand gereicht, sie angegrinst und gemeint, dass sie ihm einen Liebesbrief auch noch später überreichen könnte. Wieder in der Gegenwart schlägt Tsunade nun wütend, sowohl auf Jiraiya, als auch auf sich selbst, gegen die Wand und vergießt nun bittere Tränen...