Naruto - Spezial - Senjutsu Training



Diejenigen, die die Kraft der Natur nutzen und Senjutsu einsetzen wollen, müssen ein hartes Training über sich ergehen lassen, bis sie so weit sind und den Eremiten-Modus einsetzen können. Bisher haben nur zwei Menschen diese Aufgabe gemeistert, Jiraiya und Naruto, alle anderen sind daran gescheitert und entweder gestorben oder haben sich in Statuen verwandelt.

Die Voraussetzungen


Um Senjutsu einsetzen zu können braucht man nicht nur normales Chakra, sondern auch die Kraft der Natur. Und da diese an einem reineren Ort in höherer Menge vorkommt, findet das Training auf dem heiligen Berg der Frösche, dem Myoubokuzan, statt. Eine weitere Voraussetzung ist, laut Fukasaku, dass man einen starken Willen niemals aufzugeben und den Wunsch, stärker zu werden, in sich trägt. Deshalb kann es auch vorkommen, dass jemand, der Senjutsu erlernen will, gar nicht erst unterrichtet wird. Eine weitere Voraussetzung ist ein großes Potenzial an Chakra, da man die Kraft der Natur und das eigene Chakra in etwa in gleicher Höhe in seinem Körper tragen muss, um den Eremiten-Modus in seiner vollen Stärke nutzen zu können. Jiraiya hatte diesen Punkt nur zum Teil gemeistert, weshalb er im Eremiten-Modus die Züge eines Frosches annahm.

Die erste Aufgabe


Die erste große Aufgabe, vor die einen das Training stellt, ist die, dass man sich nicht bewegen darf und sich so ruhig verhalten muss, dass man zu einem Teil der Natur wird. Laut Fukasaku fällt dies allen Lebewesen schwer, den Menschen jedoch besonders, da sie es nicht gewohnt sind, sich ruhig zu verhalten. Wenn man dennoch bewegt, gerät das Gleichgewicht von Chakra und der Kraft der Natur durcheinander und man verwandelt sich in einen Frosch. Wird dieser Vorgang nicht abgebrochen, dann ist man nach kurzer Zeit ein richtiger Frosch und kann nie wieder seine menschliche Gestalt zurück erlangen.

Die zweite Aufgabe


Das zweite Hindernis, vor das man gestellt wird, ist das Sammeln der Kraft der Natur. Nicht nur, dass man sich beim Training nicht bewegen darf, man muss auch gleichzeitig dafür sorgen, dass man die Kraft der Natur aus der Umgebung wahrnimmt, in seinem Körper aufnimmt und reguliert. Den Menschen fällt jedoch allein schon das Wahrnehmen der Kraft der Natur extrem schwer, sodass viele bereits an diesem Punkt scheitern. Während Tiere schon von Geburt an diese Kraft wahrnehmen können, so müssen Menschen sich diese Fähigkeit erst aneignen. Ein Weg dazu ist es, sich mit dem heiligen Öl aus den Quellen des Myoubokuzan einzureiben und so die Kraft der Natur zu sich heran zu ziehen. Jedoch funktioniert dieses Öl nicht außerhalb des Berges, dort wird es wegen der unreinen Natur zu einfachem Wasser. Der andere Weg geht über lange Meditationen und hartes mentales Training.

Die dritte Aufgabe


Vergleichsweise mag die dritte Aufgabe die leichteste sein, doch ist sie dennoch schwer zu meistern. Sie beinhaltet die Kontrolle über die Kraft der Natur, sobald man es erst einmal geschafft hat, sie zu sammeln, bündeln und regulieren. Ist man dann im Eremiten-Modus, muss man davor sorgen, dass man die Kraft der Natur, wie das eigene Chakra, nicht aus dem Körper hinaus strömen lässt, sonst kann man den Eremiten-Modus nur für sehr kurze Zeit aufrecht erhalten.

Benutzung von Senjutsu


Senjutsu, also die Künste der Weisen, können nur eingesetzt werden, wenn man die Kraft der Natur in seinem Körper gesammelt hat und sich im Eremiten-Modus befindet (wobei es bei erfahrenen Kämpfer wie Fukasaku auch Ausnahmen gibt). Kombiniert man nun diese beiden Kräfte, erhält man unglaublich starke Techniken, deren Durchschlagskraft um Längen größer ist als die normaler Techniken. So können Naruto und Jiraiya, die das normale Rasengan beide bis zur höchsten Stufe gemeistert haben, dieses auch in ein Senjutsu umwandeln, indem sie ihrem normalen Chakra die Kraft der Natur hinzugeben. Damit wird das normale Rasengan zu einer riesigen Kugel aus Chakra, die ungefähr zehn Mal so stark ist wie die ursprüngliche Technik es war.