Naruto Shippuuden Episode 49


Gerade, als Yamato seinen Mokubunshin erschaffen will, um Sai zu bewachen, rasen mehreren Kunai von hinten auf die Konoha-Nin zu. Sakura, Naruto und Yamato können diese zwar mit Leichtigkeit ausweichen, doch konnte Kabuto so in die Nähe von Sai gelangen. Er meint, dass sie eigentlich dachten, sie hätten sie durch ihr Ablenkungsmanöver abschütteln können, doch dem ist wohl nicht so. Jedoch hat er auch nicht viel mehr von Orochimarus ehemaligem Versuchskaninchen erwartete. Yamato und Naruto sehen ihn daraufhin wütend an und Sakura meint, dass er wirklich lästig ist. Kabuto jedoch reagiert nicht auf ihre Beleidigungen und wendet sich Sai zu. Er meint, dass sie ihn wohl erwischt hätten und möchte noch mehr sagen, wird aber von Naruto unterbrochen, welcher ihm erklärt, dass er ihnen bloß nicht in die Quere kommen soll. Würde er dies nämlich tun, würde er ihm das niemals verzeihen. Naruto hatte in der Zwischenzeit schon zwei Doppelgänger erschaffen, welche an der Felswand gerade ein Rasengan vorbereiteten. Nachdem sie fertig waren, verschwand der eine und der andere sprang auf Kabuto zu, welcher dem Rasengan jedoch leicht ausweichen und den Doppelgänger vernichten konnte.

Kabuto meint, es wäre zwecklos, wenn Naruto ihn weiterhin angreift, doch dieser meint, ob es zwecklos ist, weiß man erst dann, wenn man es versucht hat. Sofort erschafft er vier neue Doppelgänger, welche auf Kabuto losgehen. Dieser kann jedoch alle vier mit Leichtigkeit besiegen und auch den Holzranken von Yamato kann er leicht ausweichen. Dieser lässt jedoch direkt vor Sakura eine weitere Ranke wachsen, damit diese zu Kabuto gelangen kann, welche mit Sai vor den Ranken flieht. Sakura holt zum Schlag aus und allein der Druck ihres Chakras ist so stark, dass sie ein Loch in den Felsen hinter Kabuto schlägt. Dieser konnte allerdings mit Sai entkommen und meint, dass Sakura wirklich nicht schlecht sei. In diesem Moment fliegen dutzende Bienen auf Kabuto zu, deren Nest durch Sakuras Angriff zerstört worden ist. Kabuto flüchtet erst panisch vor den kleinen Insekten, bildet dann jedoch wieder ein Skalpell aus Chakra und zerteilt die Biene allesamt mit wenigen Bewegungen. Kabuto erkennt zurecht, dass er alleine gegen die Drei keine Chance hätte. Bei einem Blick auf die toten Bienen wird ihm auch noch klar, dass sie scheinbar auch das Glück und den Zufall auf ihrer Seite zu haben scheinen. Da Sai gefesselt ist, denkt Kabuto, dass er sie doch nicht betrogen hat und befreit ihn, damit dieser ihm helfen kann.

Dann erklärt er, dass er nur Mitlied empfindet, wenn er sich die Drei Konoha-Nin so anschaut. In diesem Moment beginnt Sakuras Arm wieder zu schmerzen, da sie ihn mit ihrer Attacke zu sehr belastet hat. Naruto tritt näher an Kabuto heran, worauf dieser meint, dass er am meisten Mitleid mit Naruto hat, da dieser immer noch verzweifelt versucht, Sasuke zu retten. Er erklärt, dass es keinen Zweck habe, selbst wenn er ihn besiegen könnte, da Sasuke nun nicht mehr derjenige ist, der er früher einmal war. Naruto blick Kabuto wütend an, bevor die Wut der Verwirrung weichen muss. Denn Sai hat Kabuto am Arm gepackt und drückt ihn nun auf den Boden, sodass er sich nicht mehr richtig bewegen kann. Auch Yamato und Sakura sind überrascht, dass Sai plötzlich doch auf ihrer Seite zu sein scheint. Auf Kabutos Frage, ob es nicht Sais Mission sei, der Vermittler zwischen Orochimaru und Danzou zu sein, meint dieser, dass Menschen sich ändern können und dies auch für ihn gilt. Eine Sache ändert sich aber nicht. Er wird ruhiger und hat einen sentimentalen Gesichtsausdruck, bevor er meint, dass es solche Dinge wie Freundschaft sind, die sich nicht ändern. Weil über darüber Gewissheit haben möchte, will er Naruto helfen, Sasuke zu retten.

Yamato kommt nun zu Sai und Kabuto und meint, dass Sai ihn weiterhin festhalten soll. Dann formt Yamato die nötigen Fingerzeichen, um Kabuto zu fesseln. Diesen bringen sie an dieselbe Stelle, an der sie vorher Sai gefesselt haben und Yamato beschwört einen Mokubunshin als Wache. Auf Narutos Frage hin, warum Sai ihm helfen will, meint dieser, dass er wohl neugierig ist. Er denkt, dass das Band zwischen ihm und seinem Bruder noch immer vorhanden sein könnte, wenn er sich Naruto und seine Freund so ansieht. Weil ihm das Band zwischen ihm und seinem Bruder so wichtig ist, kann er vielleicht etwas darüber lernen, wenn er sich das Band zwischen Naruto und Sasuke ansieht. Kabuto fängt daraufhin jedoch an zu lachen und wird sofort von Sakura gefragt, was daran so komisch sein soll. Dieser erklärt wiederum, dass sie den wahren Sasuke gar nicht kennen und nur an den Sasuke denken, den sie von früher kennen. Yamato reagiert nicht auf Kabutos Aussage und fragt ihn stattdessen, wo sich Sasuke nun befindet.

Kabuto erklärt ihm, dass er gerade mit seinem Training fertig sein müsste und sich deswegen in einem Raum im Zentrum des Verstecks befinden wird. Sai bestätigt die Aussage, dass Sasuke gerade trainiert und Naruto fragt ihn, worauf sie dann noch warten. Kabuto jedoch fährt fort und offeriert ihnen, dass er selbst nicht genau weiß, wo sich Sasuke aufhält, da das Versteck so riesig ist. Mit dem Zentrum meint er nicht nur zwei oder drei Räume, sondern dutzende. Zudem erklärt er, dass sie auch Pech haben und in das Gebüsch der Schlange treten könnten, da auch Orochimarus Zimmer im Zentrum des Verstecks liegt. Yamato bedankt sich bei Kabuto dafür, dass er ehrlich zu ihnen war, doch dieser meint, dass er ihm lieber nicht danken soll, weil er denkt, dass es sie es nicht schaffen können. Yamato jedoch ist zuversichtlich und erklärt Kabuto, dass sie das erst wissen können, wenn sie es versucht haben. Daraufhin verschwinden sie und lassen Kabuto mit dem Mokubunshin zurück.

Während sie nun durch die langen Gänge des Verstecks rennen, stellen sie fest, dass es eine Weggabelung gibt. Dort teilen sie sich auf, wodurch Yamato und Sakura und Naruto und Sai in einem Team sind. Naruto stimmt diesem Vorschlag sofort zu, was Sai erstaunt, da er anfangs vollkommen dagegen war, dass die beiden in ein Team kommen. Wenn etwas passieren sollte, müssten sie nur ihr Chakra konzentrieren, wodurch Yamato sie dank seiner Peilsender sofort finden kann. Also rennen sie nun los und öffnen eine Tür nach der anderen, um Sasuke zu finden. Auf dem Weg erinnern sich Naruto und Sakura an all die schönen oder auch schlechten Moment mit Sasuke, wie zum Beispiel der Kampf am Tal des Endes oder die Chunin Prüfungen. Durch die Erinnerungen und dadurch, dass sie Sasuke nicht finden können, kommen beiden die Tränen, doch unterdrücken sie diese und suchen weiter nach Sasuke. Naruto schreit dessen Namen laut heraus, worauf Sasuke irgendwo die Augen öffnet und nach kurzer Zeit wieder schließt...