Naruto Shippuuden Episode 58


Naruto ist verwirrt, dass der Tempel aus seinem Traum wirklich existiert, darum achtet er nicht genau auf das, was vor ihm ist. So bemerkt er auch nicht, dass Sora ihm ein Bein stellt. Zwar tut dieser so, als wollte er Narutos Sturz abfangen, doch in Wirklichkeit stößt er ihn nur die Treppe herunter. Naruto ist wütend und schwört, ihn zu töten, doch Yamato hält ihn auf und meint, dass er Sora besser nicht töten solle, denn dann würde er wirklich bestraft werden. Chiriku fragt Sora währenddessen, was das sollte, doch dieser meint nur ironisch, dass es ihm unendlich Leid tue und verschwindet dann im Tempel.

Als die anderen auch den Tempel betreten, wird Chiriku von mehreren Mönchen Willkommen geheißen. Er möchte wissen, wo Shubi ist, worauf er die Antwort bekommt, dass er eine Gruppe von Mönchen zu den anderen drei geheimen Gräbern - denen von Nauma, Tou und Seito - leitet. Diese Gruppe bestehe nur aus talentierten Mönchen des Tempels und falls etwas passieren sollte, würden sie sofort alarmiert werden. Chiriku meint, dass sie sich bei diesen guten Vorbereitungen für eine Zeit lang entspannen können, doch Sora meint, dass es dafür bereits zu spät ist und geht weg. Sakura und Naruto fragen sich, was mit ihm los ist, doch daraufhin fallen Naruto die Blicke der anderen Mönche auf, die entweder Bedauern oder Hass gegenüber Sora zeigen. Wenig später treffen sie auf den Ältesten des Tempels und Chiriku berichtet diesem, dass er wieder zurückgekehrt ist und stellt ihm Team 7 vor.

Nachdem Yamato sein Team vorgestellt hat, meint der Älteste, dass es erleichternd ist, wenn sie Hilfe aus Konoha bekommen. Chiriku meint, dass sie immer noch auf Neuigkeiten der Gruppe von Mönchen warten müssen, sodass sie ihm erst einmal folgen sollen, damit sie sich ausruhen können. Auf dem Weg möchte Sai wissen, was die Grabräuber wohl mit dem gestohlenen Körper anstellen wollen. Yamato greift diese Frage auf und meint, dass sie wohl entweder die Informationen des Körpers haben wollen, oder ihn wiederbeleben wollen, wie es Orochimaru beim ersten und zweiten Hokage im Kampf gegen den dritten Hokage getan hatte. Jedoch bezweifelt er, dass einer der Grabräuber eine solch mächtige Technik beherrscht.

Naruto ist erstaunt und meint, dass diejenigen, die in den geheimen Gräbern begraben worden sind, wirklich unglaublich stark gewesen sein müssen. Chiriku bleibt stehen, was dazu führt, dass Naruto gegen ihn läuft, und meint, dass diese vier Menschen wirklich unglaublich waren, aber was das wichtigste ist, sie waren gute Menschen. Er erklärt, dass in jeder Himmelsrichtung, mit dem Feuertempel in der Mitte, die Gräber der vier ehemaligen Mönche liegen. Aber sie waren nicht nur einst Mönche, sondern sie waren auch, ebenso wie Chiriku selbst und Asuma, Mitglieder der zwölf Wächter der Feuerreiches. Naruto möchte wissen, wer diese zwölf Wächter sind; Sakura meint, dass sie schon einmal von ihnen gehört hat und Sai fügt hinzu, dass er sie nur vom Namen her kennt.

Yamato erklärt daraufhin, dass die zwölf Wächter Mitglieder einer Organisation sind, deren Aufgabe es ist, den Feudalherren des Feuerreiches zu beschützen. Naruto ist verwirrt und meint, dass das Beschützen des Feuerreiches doch die Aufgabe der Ninja aus Konoha sei, doch Yamato ermahnt ihn, genauer zuzuhören. Es stimmt, dass die Ninja aus Konoha das Feuerreich beschützen, die zwölf Wächter hingegen beschützen nur den Feudalherren und nicht das gesamte Reich. Chiriku meint, dass man, um ein Land am besten zu schützen, das Oberhaupt dieses Landes schützen muss und dies ist der Feudalherr. Die zwölf Wächter sind allesamt Menschen, die diese Sicht der Dinge geteilt haben. Weiterhin meint er, dass er damals noch sehr jung war und sein Leben dafür gegeben hätte, nur um den Feudalherren zu beschützen.

Sakura ist erstaunt als sie das hört und will sichergehen, dass Chiriku damit meinte, dass er selbst ein Mitglied dieser zwölf Wächter war. Er antwortet knapp, dass er einmal einer der zwölf Wächter war, doch dann lenkt er auf ein anderes Thema um. Yamato fügt jedoch noch hinzu, dass Asuma auch einst ein Mitglied der zwölf Wächter war, das Naruto und Sakura erstaunt. Chiriku wird bei der Erwähnung dieses Namens an alte Zeiten zurückerinnert und möchte wissen, ob es Asuma gut geht. Darauf antwortet Naruto, dass es ihm nicht nur gut, sondern sogar wunderbar geht und er ihm erst kürzlich Hilfe bei seinem Training gegeben hat. Daraufhin ist Chiriku erfreut, doch Sai meint, dass diese Vorfälle mit den Grabräubern gleichbedeutend damit sind, dass jemand die Gräber von Freunden schändet.

Chiriku schweigt zuerst, doch dann meint er, dass diese vier Menschen schon sehr jung gestorben sind. Damals begingen einige Mitglieder der zwölf Wächter einen Putschversuch und die anderen Mitglieder versuchten, diese aufzuhalten. Dadurch wurde jedoch die gesamte Gruppe gespalten... Chiriku erklärt weiter, dass die Meinungen der zwölf Wächter auseinander gingen, wenn es um das Beschützen des Feuerreiches ging. Diejenigen, die einen Putsch versuchten, waren der Meinung, dass man Konoha auflösen und alle militärischen Mächte dem Feudalherren selbst übertragen solle. Naruto springt auf und meint, dass so etwas unverzeihlich sei, doch Sakura befiehlt ihm, sich sofort wieder zu setzen und den Mund zu halten. Zusätzlich wollten sie noch einige Länder angreifen und diese einnehmen, um das Gebiet und die Macht von Konoha zu vergrößern.

Die restlichen Mitglieder der zwölf Wächter versuchten, ihre ehemaligen Freunde davon zu überzeugen, dass ihr Vorhaben falsch ist, doch misslang dies und es kam zum Kampf. In diesem starben die sechs Mitglieder, die den Putsch versuchten, jedoch auch vier Mitglieder, die an der Seite von Asuma und Chiriku gekämpft haben, was dazu führte, dass Asuma und Chiriku die einzigen noch lebenden Mitglieder der zwölf Wächter sind. Ihre Mitstreiter, die auch im Kampf gefallen sind, liegen nun in den vier geheimen Gräber begraben. Sai fasst es so zusammen, dass in den Gräbern die Freunde von Chiriku und Asuma liegen. Wären nun Sakura und Naruto ihn ihren Stellen und wäre Sasukes Leiche geraubt worden, dann würden sie die Grabräuber auch um der Ehre ihres Freundes willen zur Strecke bringen wollen.

Sakura meint, dass es unverzeihlich sei, wenn die Gräber von solch edlen Menschen geschändet und deren Leichnahme gestohlen werden, sodass sie die Grabräuber auf jeden Fall finden und besiegen müssen. Naruto stimmt ihr zu und sieht zur Chiriku herüber, welcher zum ersten Mal seit ihrem Aufeinandertreffen ein freundlicheres Gesicht aufsetzt. Er ist zufrieden und erleichtert, dass Sakura und Naruto so denken, da er sich sicher ist, dass sie dann auch wirklich alles geben, um die Grabräuber zu fangen. Als daraufhin Geräusche von draußen zu hören sind, erklärt Chiriku ihnen, dass die Mönche ihr abendliches Training haben und er zeigt Team 7 den Innenhof, in dem die Mönche, darunter auch Sora, trainieren, indem sie Übungen vorführen und gegeneinander kämpfen. Naruto blickt zu Sora hinab und sieht, wie er gegen einen etwa gleich alten Mönch kämpft und dabei verliert. Sakura und Yamato verstehen nicht, warum Naruto darüber so wütend ist.

Nach dem Training steht Naruto neben Sora und äfft seine Bewegungen nach, indem er merkwürdige Tänze vollführt. Sora wird wütend und fragt Naruto, ob dieser sich mit ihm anlegen will, doch Naruto befiehlt ihm, ruhig zu bleiben. Er meint, Sora hätte sich über die anderen Mönche lustig gemacht und er würde ihn deswegen überhaupt nicht leiden können. Während Team 7 und die anderen Mönche gespannt zusehen, was nun zwischen Sora und Naruto passiert, fragt Sora Naruto nach seinem Namen. Er meint, Naruto passe nicht besonders zu ihm; deswegen will er ihm einen besseren Namen geben, einen Kaimyou (der Name, den ein Buddhist bei seiner Beerdigung verliehen bekommt)... Daraufhin schlägt er Naruto ins Gesicht, doch dieser kann den Schlag abwehren und Sora zurückschleudern.

Dieser macht jedoch Ernst und greift Naruto erbarmungslos an. Dieser ist zwar erfreut, dass Sora nun seine ganze Kraft zeigt, jedoch meint er, dass sein Gegner es vielleicht doch etwas zu ernst nimmt. Als Sora daraufhin spürt, wie die Blicke aller Mönche auf ihn gerichtet sind, rastet er aus und greift Naruto noch stärker an. Durch Soras blinde Wut muss Naruto jedoch nicht viel mehr tun als einfach nur zur Seite zu gehen, da der junge Mönch sich nicht mehr ganz unter Kontrolle hat. Naruto fragt sich, warum Sora auf einmal so schwach erscheint, doch dann fallen ihm wieder die Blicke voller Hass auf, welche alle auf Sora gerichtet sind. Er erinnert sich daran, dass er früher genau so angesehen wurde und es dieselben hasserfüllten Augen sind... Naruto holt nun zu einem Tritt aus, doch Sora wird von Chiriku gestoppt. Naruto kann seinen Tritt jedoch nicht mehr stoppen, sodass er Sora im Gesicht trifft. Dieser wischt sich das Blut ab und meint traurig, dass er Naruto wohl doch keinen Kaimyou geben kann.

Sora geht daraufhin zu einem Brunnen auf dem Tempelgelände und wäscht sich sein Gesicht, wobei er feststellt, dass die Stelle, an der Naruto ihn getroffen hat, immer noch schmerzt. Zur selben Zeit sitzen Sai und Naruto unter einem Baum und Sai möchte Narutos Gesicht saubermachen. Dieser ist davon jedoch gar nicht begeistert und nimmt Sai das Tuch ab, woraufhin er sich selbst das Gesicht säubert. Daraufhin fragt Naruto Sai, was ein Kaimyou eigentlich ist. Dieser meint, dass es etwas ähnliches wie ein Spitzname ist, fügt jedoch noch leise hinzu, dass er nur für Tote ist. Naruto überhört den letzten Teil und meint, dass es also so ein Spitzname ist wie die, die sich Sai immer ausdenkt und damit also ein Zeichen für Freundschaft ist. Mit diesen Worten steht er auf und geht Sora suchen.

Unterdessen sind zwei Mönche aus Shubis Trupp bei einem weiteren verstecken Grab angelangt und müssen zur ihrem Entsetzen feststellen, dass auch dieses schon zerstört ist. Naruto ist währenddessen bei einer Höhle angekommen, aus der er Geräusche vernehmen kann. In der Höhle befindet sich Sora, der seine Wind Techniken übt. Naruto meint, dass diese Techniken wirklich erstaunlich sind und auf Soras Frage, was er von ihm wolle, antwortet Naruto, dass er ihm auch einen Kaimyou geben möchte. Sora, der dies als Kampfaufforderung ansieht, meint, dass Naruto dies ruhig tun solle. Er greift Naruto an, doch dieser weicht aus und gibt Sora lauter verniedlichende Namen. Dieser ist wütend und gibt zu, dass er Naruto hasst, worauf dieser antwortet, dass das bei ihm schon alltäglich sei. Er fragt Sora, ob es ihm auch so geht und möchte wissen, was im Tempel vorgefallen ist.

Sora antwortet ihm, dass es ihm egal ist, wenn er gehasst wird, da die Person, die ihn am meisten hasst, er selbst ist. Er hasst sich und seine Kraft, kann diese jedoch nicht ablegen, da er zuerst Rache an der Person nehmen muss, die seinen Vater getötet hat. Durch einen Spalt in der Decke sieht er nun einen Vogel, welcher eine Nachricht zum Tempel überbringt. Schnell begeben er und Naruto sich nun zum Tempel, worauf Yamato ihnen erklärt, dass das Grab von Nauma geöffnet und der Körper entwendet wurde. In der Zwischenzeit bewegen sich drei der vier Ninja, welche geschworen haben, Konoha zu vernichten, auf den Särgen der beiden ehemaligen Wächter vorwärts und zur selben Zeit werden die Tore des Tempels geöffnet...